


(Walter Listl) Das siebzigjährige Jubiläumstreffen der NATO in London könnte man so zusammenfassen: Tiefgreifende Interessengegensätze zwischen einzelnen NATO-Staaten und gleichzeitig Einigkeit über weitere Aufrüstung.
Im siebzigsten Jahr ihres Bestehens offenbart die NATO ein bizarres Bild.
Der französische Präsident bezeichnet die NATO als „hirntot“, sagt, er denke nicht, dass Russland oder China der gemeinsame Feind sei und spricht sich für einen verstärkten Dialog mit Russland aus.
Macron plädierte für Verhandlungen über ein Moratorium für Mittelstreckenwaffen und kritisierte die Kündigung des INF-Vertrages.
Trump, der noch beim letzten regulären NATO-Gipfel 2018 mit Austritt aus der NAATO gedroht hatte und die NATO im US-Wahlkampf für obsolet erklärte, mutierte in London zum NATO-Fan unter der Voraussetzung, dass die NATO-Staaten ihre Rüstungsausgaben erhöhen – Die USA geben sich als Schutzgelderpresserbande.
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"Um die Organisatoren der Konferenz herum hat sich inzwischen ein Apparat gebildet, der zunehmend als außen- und militärpolitischer Think-Tank auftritt"
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"... Darüber hinaus fehle in der Bundesrepublik eine 'gesellschaftliche Unbefangenheit des Umgangs mit den Streitkräften'. ..."
- GFP 7.10.2020
