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Die Münchner Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung - kurz "BIFA"
Aktualisiert: vor 1 Stunde 7 Minuten

COP26

So, 24/10/2021 - 21:59

Kriegsvorbereitung, für einen Angriff, ...

Sa, 09/10/2021 - 12:47

... für den Angriffskrieg, was sonst?

Siehe: In einem Artikel zur laufenden Medienauseinandersetzung geht German.Foreign-Policy (Russland im Militärmaßstab) auch auf dieses aktuelle Bundeswehrprojekt ein:
"... Unterdessen wird bekannt, dass die Bundeswehr einen Auftrag zur "Herstellung und Lieferung" hochauflösender Landkarten von Russland vergeben hat - "im Militärmaßstab".[9] Auf ihnen solle sich "mehr als nur Straßen, Wege und Häuser erkennen lassen", heißt es. Auftragnehmer ist demnach eine Arge VEHA GbR ("Arbeitsgemeinschaft Vektordatenerfassung Hohe Auflösung"), die von drei Lieferanten der Bundeswehr sowie anderer Streitkräfte gegründet worden ist: ..."

Das fügt sich zu früheren Meldungen, dass sich die Bundeswehr auf "russische Kriegsgefangene" einstellt - wiebitte? (Quelle: IMI)

Palästina und Israel als Herausforderung für die deutsche Politik

Fr, 01/10/2021 - 11:49
Friedenswochen Mon., 15. Nov. 21, 19:30 Uhr Veranstalter:  Israelisch-Palästinensische Dialoggruppe Veranstalter:  Frauen in Schwarz München Ort:  Saal Münchner Aids-Hilfe e.V. , Lindwurmstr. 71

Tübingen: IMI-Kongress "Manöver als Brandbeschleuniger"

Do, 30/09/2021 - 12:40
Friedenswochen Sam., 20. Nov. 21, 12:00 Uhr


--- "Überörtliche Empfehlung" ---

Der "jährliche Kongress der Informationsstelle Militarisierung" (IMI)

Veranstalter:  Informationsstelle Militarisierung Tübingen (IMI) Ort:  Tübingen, ...

Tübingen: IMI-Kongress "Manöver als Brandbeschleuniger"

Do, 30/09/2021 - 11:17
Sam., 20. Nov. 21, 12:00 Uhr - Son., 21. Nov. 21, 15:00 Uhr


Der jährliche Kongress der "Informationsstelle Militarisierung" (IMI)

Freitag-Vorabend-Veranstaltung? im Moment keine Ahnung.

Veranstalter:  Informationsstelle Militarisierung Tübingen (IMI) Ort:  Tübingen, ...

Wahlauswertung der BIFA (Friedenswochen)

Mi, 29/09/2021 - 22:05
Friedenswochen Mit., 3. Nov. 21, 19:30 Uhr

Diskussion der Teilnehmerinnen am Abend - Wir wissen noch nicht, welche Regierung das Bundestagswahlergebnis bringen wird, trotzdem denken wir jetzt schon an die Herausforderungen die dieses Ergebnis für die Friedensarbeit bedeutet ...

Das Platzangebot im Friedensbüro ist begrenzt - wir achten auf die Sicherheit. Wir erhoffen uns deshalb ausnahmsweise Anmeldungen/außerdem wird der Abend hybrid durchgeführt (Jitsi, Video-Link rechtzeitig hier auf der Webseite). Veranstalter:  Münchner Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung (BIFA) Ort:  Friedensbüro, Frauenlobstr. 24 Rgb., 80337 München

Die Lehren aus 20 Jahren NATO-Krieg in Afghanistan

Mo, 27/09/2021 - 13:34
Friedenswochen Don., 28. Okt. 21, 19:00 Uhr Veranstalter:  Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus Ort:  EineWeltHaus Schwanthalerstr. 80

Grüne? Scharfmacher vom Dienst ...

Sa, 25/09/2021 - 22:36

Zu oft erlebe ich hierzulande immer noch reichlich Illusionen über die Grünen (so weit die Leute nicht von Haus aus ins militaristische Lager übergeschwenkt sind). Hier nochmal eine ordentliche und notwendige Zusammenstellung durch die IMI:
http://www.imi-online.de/2021/08/30/gruener-kriegskurs/

Ein Faktor ist wohl auch das typische "Wunschdenken", wofür die Friedensbewegung immer wieder anfällig war ...

Bundeswehr der Zukunft - Eckpunkte für den kalten Krieg 2.0

Mo, 20/09/2021 - 23:51
Friedenswochen Mit., 17. Nov. 21, 19:00 Uhr

Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer und Generalinspekteur Zorn haben am 18. Mai 2021 ihre „Eckpunkte für die Bundeswehr der Zukunft“ veröffentlicht.[1] Dabei handelt es sich um nichts weniger als die strategische Neuausrichtung der Bundeswehr und ihrer Führungsstrukturen. Oberste Prämisse ist die Bereitschaft zur sogenannten Landes- und Bündnisverteidigung. Die Bundeswehr soll an der Spitze schlanker und in der Breite schneller, flexibler, dezentraler, eigenverantwortlicher und damit einsatzbereiter werden. In einem Wort: kriegsbereit.

Als militärischer Arm „Deutschlands als sicherheitspolitischer Macht“[2] soll die Bundeswehr die Führung im Bereich der Bündnisverteidigung in Europa übernehmen – bereitstehen für Muskelspiele an der östlichen Bündnisgrenze und damit in der Konsequenz auch für das, was sich aktuell kaum jemand auszusprechen wagt; für die Option eines offenen Krieges der NATO mit Russland. Die Bundeswehr soll bereit gemacht werden für einen Kalten Krieg 2.0, der längst begonnen hat.

[...]

Veranstalter:  Münchner Friedensbündnis Ort:  EineWeltHaus Saal, Schwanthalerstr. 80

"Die Regenbogenfrau. Eine Erzählung von der neuen Klage des Friedens"

Mo, 20/09/2021 - 17:17
Friedenswochen Don., 18. Nov. 21, 19:00 Uhr

Lesung von Dr. V. Bialas aus seinem Buch:

"Die Regenbogenfrau. Eine Erzählung von der neuen Klage des Friedens" (2019)

Vor 500 Jahren schrieb der Humanist Erasmus von Rotterdam ein Buch mit dem Titel: Querela Pacis (Klage des Friedens) über die unfriedlichen Verhältnisse seiner Zeit.

Diese Klage wird in der Lesung aufgegriffen.

Heute geht es vorrangig um die Frage: Ist die Menschheit /heute/ noch dazu fähig, in Frieden zu leben?

In dem der Lesung folgenden Gespräch über das Buch könnte diese für unser aller Überleben wichtige Frage näher erörtert werden.


Veranstalter:  Münchner Friedensbündnis Ort:  Seidlvilla Nikolaiplatz

Reiner Braun: Statt Kriegsmanövern - Entspannung und Abrüstung

Mi, 15/09/2021 - 17:47
Sam., 18. Sep. 21, 19:00 Uhr

Statt Kriegsmanövern -
Entspannung und Abrüstung

zum Flugblatt ...

Vortrag und Diskussion mit Reiner Braun

Samstag, 18. September 2021, 19:00h - EineWelthaus Raum 211/212

Welche friedenspolitischen Alternativen gäbe es u aggressiven Manövern, NATO-Ausweitung nach Osten und zur Konfrontation mit Russland? Gedanken 80 Jahre nach dem Überfall des deutschen Faschismus auf die Sowjetunion, über unsere erneute Aufrüstung gegen Russland, die Funktion der Manöver und die Positionen der Parteien zur Bundestagswahl dazu.
[...]

s.a. https://www.bayern.freidenker.org/muenchen

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Bitte entsprechende Corona-Regeln beachten!

Veranstalter:  Münchner Freidenker Veranstalter:  unterstützt von jungeWelt Leserinitiative und Münchner Friedensbündnis Ort:  EineWeltHaus R. 211/212 Schwanthalerstr. 80

Frieden braucht Bewegung: Stadtteilspaziergang

Mi, 15/09/2021 - 13:01

Einleitungstext zum "Stadtteilspaziergang"  (Ursula Epple)

In ganz Deutschland gibt es insgesamt mehr als 1.457 Bundeswehr-Liegenschaften mit mehr als 33.000 Gebäuden. Damit wird eine Gesamtfläche von über einer viertel Million (263.000 )  Hektar verwaltet. Das entspricht etwa der Fläche des Saarlands. oder mehr als 369.000 Fußballfeldern. Stand: November 2019. Während unmittelbar nach der Wende viele Liegenschaften der Bundeswehr in zivile Nutzung übergeben wurden, ist dieser Trend inzwischen rückläufig. Viele Anlagen, die zum heutigen Zeitpunkt schon geschlossen sein sollten, werden nun, bis teilweise in die dreißiger, Jahre nicht wie vorgesehen für zivile Zwecke freigegeben. In Planung sind aber der Bau neuer Gebäude und die Renovierung der vorhandenen.

In München stellte die Stadt im Jahr 2013 in ihrem Stadtentwicklungsplan acht Bundeswehrflächen oder Kasernen vor, die vom Bundesamt für Immobilienangelegenheiten freigegeben bzw. abgekauft wurden und die die Stadt in der Folge zu Wohngebieten umgestaltet hat bzw. noch dabei ist. Städtebaulich ist die Umgestaltung eines ganzen Quartiers ein fortschrittlicher Ansatz im Wohnungsbau. Insoweit war es ein glücklicher Zug der Stadt München, diese Liegenschaften übernommen zu haben. Allerdings gibt es nach wie vor viele militärische Liegenschaften in unserer Stadt, z.B. die Bundeswehrhochschule um nur eine zu nennen. Nicht umsonst gilt Südbayern als eines der größten Militär- und Rüstungszentrum Deutschlands und der EU.
Zwei dieser Immobilien wird die BIFA heute besuchen, das Kreativquartier und den Ackermannbogen.
Aus der ehemaligen Waldmann- und Stettenkaserne, wo u.a. das Verwaltungsgebäude der Bundeswehr untergebracht war, entstand der Ackermannbogen. Seit den 1930 er Jahren wurden die dortigen Flächen und Gebäude militärisch genutzt, 1955/56 von der Bundeswehr übernommen und bis 1994/95 genutzt. Die Landeshauptstadt München erwarb das Areal am 01.09.2004.
Datum der Freigabeerklärung 01.03.1995 (Stettenkaserne)/ 25.07.1996 (Waldmannkaserne).
Aus dem Gelände um die Luitpoldkaserne entstand das Kreativquartier.  Davor nutzte die Sanitätstruppenschule der Bundeswehr die Kaserne bis 1957. Die militärische Nutzung auf dem Nordteil wurde im Juni 2000 beendet. Der Südteil wurde zum 31.12.2007 freigegeben.
Datum der Freigabeerklärung 31.12.2006.
Für die BIFA stellte sich die Frage warum die Bundeswehr die Kasernen nicht mehr benötigte und wo die Soldaten geblieben sind. Hier einige Antworten darauf.

Was ist aus den Soldaten geworden?
Zwei Punkte spielen hier eine Rolle. Einmal die Strukturreform und die Strategieänderung der Bundeswehr nach 1991. Manche sprechen in diesem Zusammenhang vom Umbau der Bundeswehr von einer Verteidigungsarmee zu einer Aggressions- und Interventionsarmee. Damit einhergehend änderten sich die Einsätze. Die Entwicklung des Internets, die Öffnung des Weltraumes und die Teilnahme an internationalen Kriegseinsätzen erforderten eine neue Herangehensweise. Deutsche Bodentruppen spielen bei der heutigen Kriegsführung keine große Rolle mehr, also braucht es auch weniger Soldaten und weniger militärischen Drill.
Dann wurde 2011 die Wehrpflicht ausgesetzt und auch damit hat sich die Zahl der Soldaten verringert. Im Jahr 1956 gab es bundesweit 7700 Soldaten, die Zahl erhöhte sich dann mit der Einführung der Wehrpflicht auf rund eine halbe Million und nach der Wende kamen 76000 Soldaten der NVA dazu.
Bundeswehr in Zahlen: siehe BMVg
Derzeit sind 265 000/18400 Männer und Frauen bei der Bundeswehr beschäftigt, in Uniform und zivil (Quelle: BMVg P I 1, Stand: April 2021).
27659 Streitkräftebasis, 14303 Cyber- und Informationsdienst, 5400 Studierende an den Bundeswehruniversitäten Hamburg und München. Für die Studierenden an der BW-Uni oder den Wissenschaftlern die im Cyber- oder Informationsdienst arbeiten oder in der Logistik ist eine Unterbringung in Kasernen nicht erforderlich.
Bei militärischen Einsätzen liegen die heutigen Schwerpunkte auf der Unterstützung aus dem Luftraum und bei Marineeinsätzen, diese hauptsächlich im Mittelmeer oder zur Sicherung der Handelswege in Meerengen.
Relativ neu dazugekommen ist die Vermeidung bzw. Durchführung von Cyberangriffen und der Weltraumschutz. Im Herbst soll eine EU-Gesetzesiniative verabschiedet werden, das „Anti-Coercion- Instrument“ Instrument gegen den Zwang und es soll ein EU Resilience Office geschaffen werden, eine Zentrale für das Führen/Vermeiden von Wirtschaftskriegen durch. Hier geht es um Sanktionen und Zölle, um Wirtschaftskrieg. Die Bundeswehr ist damit nicht unmittelbar im Spiel, es geht hier darum aufzuzeigen, weshalb Kasernen frei werden.
Neuerdings hat die Bundeswehr auch ein Weltraumkommando, das soll Satelliten überwachen und auch Weltraumschrott.  Damit gibt es jetzt die Dimensionen Land, Luft, See, Cyberspace und Weltraum. Für die beiden letztgenannten Dimensionen braucht man kein Heer sondern Spezialisten.
Bereits seit 1959 war die Bundeswehr im Ausland im Einsatz, insgesamt brüstet sie sich damit in über 50 Ländern gewesen zu sein. Trotz dem Rückzug aus Afghanistan ist die Bundeswehr in zahlreichen Einsätzen, in Ländern wie Mali, Litauen oder auf dem Meer z.B. mit der Fregatte Bayern mit Kurs chinesisches Meer wo sie bis zum Frühjahr 2022 bleibt.
Wenn Soldaten aus dem Auslandseinsatz zurückkommen haben sie Anspruch auf eine mehrwöchige Rehabilitation in einem Reha-Zentrum.
Dieser kurze Text soll verdeutlichen, dass die Kasernierung keine große Rolle mehr beim Militär spielt und auch die Bürokratie braucht weniger Platz und wie Corona zeigt, kann vieles auch im sogenannten home office erledigt werden.

Frei gewordene Kasernen sind ein Segen für Städte mit wenig Wohnraum, es bedeutet aber nicht, dass unser Militär friedlicher wurde und Kriege weniger geworden sind.

GEGENSTIMMEN - Film zum Ende des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan

Mo, 16/08/2021 - 22:25
Der Film basiert u. a. auf Erzählungen von Witwen der ums Leben gekommenen Bundeswehrsoldaten des Attentats in Kabul im Juni 2003. Dauer: 45 Minuten. 59 deutsche Soldaten verloren im Afghanistankrieg ihr Leben, 241 000 afghanische Bürger wurden getötet. Das Land ist zerstört und traumatisiert und in einem viel zerrisseneren Zustand als vor dem Krieg. Den deutschen Steuerzahler kostete dieser Bundeswehreinsatz 12 Milliarden Euro. Wäre es nicht vernünftiger und menschlicher, die jetzt noch 12 pseudo-humanitären Auslandseinsätze der Bundeswehr zu beenden? 

Regie: Finn Herzog, Drehbuch: Christa Weber, Musik:  Christof Herzog - mit Miriam Jansen, Julia Lowack, Loos Simeon, Christa Weber u.a.m.
Realisation – Redaktion: Dokupool
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(danke, via Gerhard Hallermayer)