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Proteste gegen die Münchner Sicherheitskonferenz
Aktualisiert: vor 31 Minuten 55 Sekunden

Lockdown

Fr, 27/11/2020 - 01:19

Bitte unterzeichnen und unterstützen Sie: www.antisiko.de oder www.sicherheitskonferenz.de

Aufruf zu den Protesten gegen die NATO-Sicherheitskonferenz

LOCKDOWN für Rüstung, Militär und Krieg

Kommt am Samstag, 20. Februar 2021 um 13 Uhr zum Odeonsplatz in München

Bereits seit 2019 bewegen wir uns auf eine der größten Wirtschaftskrisen zu. Das Coronavirus und seine Folgen haben diese Krise nochmals verschärft. Die Kluft zwischen der Armut Vieler und dem unermesslichen Reichtum einiger Weniger wird immer größer.

Wir erleben seit Jahren hautnah, wie soziale und demokratische Rechte abgebaut werden und sich Rassismus und Nationalismus weiter ausbreiten. Zeitgleich bedroht die globale Klimakatastrophe die gesamte Menschheit.

Die aktuelle Krise verschärft die dem Kapitalismus inne wohnende, zerstörerische Konkurrenz um Ressourcen, Absatzmärkte und Impfstoffe. Der Versuch, Großmacht- und Vorherrschaftsinteressen gewaltsam durchzusetzen, erhöht die Kriegsgefahr. Kriege kosten unzählige Menschenleben, verwüsten ganze Regionen der Erde und die Umwelt, rauben künftigen Generationen die Lebensgrundlage und treiben die Menschen millionenfach in die Flucht.

Die weltweiten Militärausgaben erreichten 2019 die Rekordhöhe von 1.917 Milliarden Dollar. Davon entfallen allein 1.035 Mrd. Dollar auf die NATO-Staaten. Das sind 16 mal soviel wie die Ausgaben Russlands und 4 mal soviel wie die der VR China.

Militärische Aufrüstung ist aber genau die falsche Antwort auf die großen Herausforderungen unserer Zeit. Wir brauchen zivile Antworten, eine neue Friedens- und Entspannungspolitik auf der Grundlage gemeinsamer Sicherheit und Abrüstung und eine Wirtschaftsordnung, die sich nicht an Profitmaximierung orientiert.

Die „Sicherheitskonferenz“: Ein Etikettenschwindel

Auf der „Münchner Sicherheitskonferenz“ (SIKO) geht es nicht – wie Konferenzleiter Ischinger behauptet – um die „friedliche Lösung von Konflikten“, nicht um die Sicherheit der Menschen hier und anderswo auf der Welt. Dort geht es vor allem um die Rechtfertigung der NATO, ihrer Milliarden Rüstungsausgaben und ihrer Kriegseinsätze, die uns als „humanitäre Interventionen“ verkauft werden. Die Kriege der NATO-Staaten dienen ausschließlich der Durchsetzung ihrer globalen Macht- und Wirtschaftsinteressen.

Rüstung und Krieg schaffen keine Sicherheit

Sicherheit bedeutet für uns vor allem soziale Sicherheit, existenzsichernde Einkommen, einen leistungsfähigen Sozialstaat, Gesundheitsversorgung und Bildung für alle, eine zukunftsfähige Infrastruktur, die Verhinderung von Hunger und Armut weltweit und die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen. Sicherheit kann es nur geben, wenn die Klimakatastrophe verhindert wird und auf militärische und wirtschaftliche Gewalt verzichtet wird.

Deutschland auf Kriegskurs – Nicht mit uns

  • Die NATO- und US-Basen in Deutschland dienen als zentrale Drehscheibe für die völkerrechts-widrigen Kriege im Nahen und Mittleren Osten. Mit der Relaisstation in Ramstein ist Deutschland mitverantwortlich für den illegalen Drohnenkrieg der USA, durch den bereits viele tausende Menschen hingerichtet wurden.
  • Mit der „nuklearen Teilhabe“ beteiligt sich Deutschland an der Atomkriegsstrategie der USA. Im Kriegsfall sollen die in Büchel stationierten US-Atombomben von Bundeswehr-Piloten ins Ziel geflogen werden. Um die Atomkriegsfähigkeit Deutschlands weiterhin sicherzustellen, plant die Bundesregierung für 8 Milliarden Euro den Kauf von 45 Boeing F-18 Kampfflugzeugen.
  • Mit der Kündigung des INF-Vertrags durch die US-Regierung droht jetzt die Stationierung neuerMittelstreckenraketen und damit die Gefahr eines Atomkrieges in Europa.
  • Bei den Waffenexporten liegt Deutschland weltweit auf dem skandalösen vierten Rang. Deut-sche Rüstungskonzerne beliefern unter anderem die saudische Kriegskoalition für ihren völkerrechtswidrigen Krieg im Jemen.
  • Bevorzugter Kunde deutscher Waffenlieferungen ist das Erdogan-Regime der Türkei, das einenblutigen Krieg gegen die kurdische Bevölkerung führt und völkerrechtswidrig in Nordsyrien einmarschiert ist, um das demokratische und emanzipatorische Projekt in Rojava zu zerschlagen.
  • Die Militär- und Rüstungsausgaben Deutschlands sind seit 2010 von 32 Mrd. auf 46,8 Mrd. Euro für 2021 gestiegen und sollen, trotz Wirtschaftskrise und drohender Kürzung in der Daseinsvorsorge in den kommenden Jahren weiter drastisch erhöht werden. Die Bundeswehr wird für zig Milliarden hochgerüstet: Sie soll mit Mehrzweckkampfschiffen, U-Booten, Fregatten, neuen Eurofightern und mit bewaffneten Drohnen ausgerüstet werden.
  • Gemeinsam mit Frankreich treibt die Bundesregierung die Militarisierung der EU voran. Beide Regierungen haben das bisher teuerste europäische Rüstungsprogramm aller Zeiten beschlossen. Die Entwicklung und Anschaffung bewaffneter EU-Drohnen, eines neuen Kampfpanzers und eines Kampfflugsystems mit Drohnenschwärmen werden mehrere hundert Steuermilliarden verschlingen.

Verantwortungsvolle Politik heißt für uns:

> Schluss mit dem brandgefährlichen Konfrontationskurs und dem Truppenaufmarsch gegen

Russland und die VR China. Statt Säbelrasseln mit wirtschaftlicher Erpressung und militärischen Drohungen braucht es Verhandlungen und zivile Konfliktbearbeitung. Frieden kann es nur mit und nicht gegen Russland und China geben.

> den Aufrüstungswahnsinn beenden. Abrüstung ist das Gebot der Stunde. Statt Milliardensummen für die militärische Aufrüstung und Kriegsvorbereitung zu verschleudern, brauchen wir Investitionen in die Sozialsysteme, in das Gesundheits- und Bildungswesen sowie in den Umweltschutz.

> die Auslandseinsätze der Bundeswehr beenden. Sie haben mit Landesverteidigung nicht das Geringste zu tun. Keine Bundeswehreinsätze im Inneren. Im Katastrophenfall brauchen wir keine Bundeswehr, sondern das Technische Hilfswerk (THW). Bundeswehr abschaffen.

> Deutschland darf keinerlei Beihilfe zu den US-Drohnenmorden und zu völkerrechtswidrigen

Angriffskriegen leisten. Die US-Airbase Ramstein, die US-Truppenstützpunkte und alle anderen Kommandozentralen der USA und NATO in Deutschland müssen geschlossen werden. Deutschland raus aus der NATO und aus allen Militärstrukturen der EU.

> Schluss mit allen Rüstungsexporten Deutschlands und der EU! Verbot der Lizenzvergabe und Verlagerung von Rüstungsproduktion ins Ausland. Die todbringenden Geschäfte der Waffenhändler und Kriegsprofiteure unterbinden. Statt Hetze gegen Menschen zu dulden, die vor den – auch mit deutschen Waffen geführten – Kriegen fliehen, sind wir solidarisch mit den Geflüchteten.

> Schluss mit der ausbeuterischen Wirtschaftspolitik, die Kriege, Armut und Flucht verursachen! Fluchtgründe beseitigen, statt sie zu erzeugen.

> Keine Beteiligung Deutschlands an der Atomkriegsstrategie der USA. Die Bundesregierung darf die Stationierung von Mittelstreckenwaffen nicht genehmigen; sie muss die Trainingsflüge der Bundeswehr für den Einsatz der US-Atombomben einstellen und die Stationierung der Atomwaffen verbieten. Und sie muss dem UN-Atomwaffenverbotsvertrag beitreten.

> Wir treten ein für die Einhaltung des Völkerrechts und die Stärkung der Vereinten Nationen (UNO) als Institution gemeinsamer Sicherheit. Geht mit uns auf die Straße

gegen Krieg und militärische Aufrüstung, für weltweite soziale Gerechtigkeit, für Solidarität mit denen, die vor Krieg, Hunger und der Zerstörung ihrer Heimatländer fliehen, und für eine sozial ökologische Transformation, um die Natur und das Klima zu retten, statt die Welt zu zerstören.

AKTIONSBÜNDNIS GEGEN DIE NATO-SICHERHEITSKONFERENZ 

Verantwortlich im Sinne des Presserechts: Claus Schreer, Johann-von-Werth-Straße 3, 80639 München, Eigendruck im Selbstverlag

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Lockdown für Rüstung und Militär

Mo, 23/11/2020 - 17:47

Lockdown für Rüstung und Militär!

Kundgebung in München
5. Dezember, 13 Uhr Marienplatz

Im Windschatten der Corona-Krise geht das Aufrüsten weiter. Vom 07. – 12. Dezember findet im Bundestag die Abstimmung über den Haushaltsplan 2021 statt. Und wieder will die Bundesregierung den Rüstungsetat erhöhen, der ohnehin bereits viel zu hoch ist.
Militärische Aufrüstung ist aber genau die falsche Antwort auf die großen Herausforderungen unserer Zeit. Wir brauchen zivile Antworten, eine neue Friedens- und Entspannungspolitik auf der Grundlage gemeinsamer Sicherheit und Abrüstung.

 

Abrüstung statt Aufrüstung ist das Gebot der Stunde!

  • Der Aufrüstungswahnsinn muss beendet werden.
  • Statt Milliardensummen für die militärische Aufrüstung und Kriegsvorbereitung zu verschleudern, brauchen wir Investitionen in die Sozialsysteme, in das Gesundheits- und Bildungswesen sowie in den Umweltschutz.
  • Die Auslandseinsätze der Bundeswehr müssen beendet werden.
  • Sie haben mit Landesverteidigung nicht das Geringste zu tun.
  • Deutschland darf keinerlei Beihilfe zu den US-Drohnenmorden und zu völkerrechtswidrigen Angriffskriegen leisten.
  • Alle US-Truppenstützpunkte und Kommandozentralen müssen geschlossen werden.
  • Schluss mit allen Rüstungsexporten. Die todbringenden Geschäfte der Waffenhändler und Kriegsprofiteure müssen unterbunden werden.
  • Deutschland darf sich nicht an der Atomkriegsstrategie der USA beteiligen.
  • Die Bundesregierung muss dem UN-Atomwaffenverbotsvertrag beitreten.
  • Beherbergungsverbot für alle US-Atomwaffen!

Veranstalter:

Münchner Friedensbündnis,

Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus

Aktionsbündnis gegen NATO-Sicherheitskonferenz

Bitte unterzeichnen Sie den Aufruf „Abrüsten statt Aufrüsten“: https://abruesten.jetzt/aufruf/

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Einladung zu den Veranstaltungen vom Münchner Friedensbündnis

Mo, 26/10/2020 - 12:45
Liebe Friedensfreundinnen und Freunde,

die Münchner Friedenswochen fallen in diesem Jahr viel kleiner aus als gewohnt.

Wir haben zwei gemeinsame Friedensbündnis Veranstaltungen geplant und freuen uns auf Eure Teilnahme.

Sie finden statt im EineWeltHaus, Großer Saal, Schwanthalerstr. 80, München
U4/U5 Theresienwiese

Erforderlich ist  bei den folgenden Veranstaltungen eine Anmeldung anfriedensbuero@muenchner-friedensbuendnis.de
oder tel. 089 93 23 92

Freitag, 06.11.2020 um 19.30 Uhr (bitte bis zum 04.11.2020 anmelden)

Dr. med . Ingrid Pfanzelt
Der Krieg in meinem Kopf hört nie auf

Als im Jahr 2015 tausende Geflüchtete in München ankamen, hielt
Frau Dr. Pfanzelt regelmäßig psychotherapeutische Sprechstunden ab.

Wie zerstörerisch Kriege auf die Seele wirken, wird oft erst auf
den zweiten Blick sichtbar.

Dr. Ingrid Pfanzelt berichtet über ihre Erfahrungen aus dieser Zeit.

Sonntag, 15.11.2020 um 10.30 Uhr (bitte bis zum 13.11.2020 anmelden

Jürgen Grässlin
Damit die Meister des Todes nicht unbehelligt weitermachen

Jürgen Grässlin ist einer der bekanntesten Friedensaktivisten Deutschlands.
Er ist Autor zahlreicher kritischer Sachbücher über Rüstungsexporte.

Seine Recherchen waren Grundlage in den Filmen von Daniel Harrich,
„Meister des Todes“ und „Tödliche Exporte vor Gericht“.

Jürgen Grässlin ist Sprecher der Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“
und Vorsitzender der DFG-VK.

Kleinwaffen sind die tödlichste Waffenart unserer Zeit.
Deutsche Firmen spielen bei deren Produktion und Export international eine
führende Rolle.

Darüber wird er berichten und wir sind gespannt auf seine aktuellen Ausführungen zu den Prozessen gegen
Heckler & Koch und SIG Sauer und die Hintergründe zur Thüringer Waffenschmiede Haenel.

 

Münchner Friedensbündnis

 

P.S.: Wegen der aktuellen Corona Pandemie mit aktuell hohen Infektionszahlen stehen alle Veranstaltungen unter Vorbehalt.
Bitte seht euch immer vorher unsere Homepage (www.muenchner-friedensbuendnis.de) an, ob und unter welchen
Bedingungen die Termine stattfinden.

Pfanzelt1.pdf

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Antikriegstag 2020

So, 23/08/2020 - 17:16

Dienstag, 1. September 2020 um 17:00 Uhr, Stachus
mit Laura Meschede (Rede) Beatprotest und Tamara Banez (Songwriterin)
anschließend Demonstration zum Gewerkschaftshaus
18:00 Uhr DGB-Kundgebung mit Simone Burger (DGB Vorsitzende München)
und Ingrid Greif (Betriebsrätin München Klinik)

Mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen am 1. September 1939 begann der Eroberungs- und Vernichtungskrieg Hitlerdeutschlands, mit über 55 Millionen Toten und dem Völkermord an Juden, Sinti und Roma.

Die Lehre aus diesen Verbrechen heißt: Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!

Am Antikriegstag, 81 Jahre nach Beginn des von Hitlerdeutschland entfesselten Zweiten Weltkriegs, erinnern wir daran, wohin das Wiedererstarken von Nationalismus, Militarismus und Großmachtansprüchen führen. Heute erleben wir einen neuen dramatischen Rüstungswettlauf, an dem sich Deutschland beteiligt. Wenn die Bundesregierung – entsprechend ihrer NATO-Zusage – die Militärausgaben erhöht, dann wird der Rüstungsetat in fünf Jahren von heute 45 Mrd. auf jährlich rund 80 Milliarden Euro steigen.

Dieser Wahnsinn muss beendet werden. Abrüsten statt Aufrüsten ist heute das Gebot der Stunde.

Statt Milliarden für Rüstung und Kriegsvorbereitung zu verschleudern, müssen unsere Steuergelder in das Sozialsystem, in das Bildungswesen, in die Altenpflege, den sozialen Wohnungsbau und den Schutz der Umwelt investiert werden.

  • Wir fordern die Beendigung der atomaren Teilhabe Deutschlands – die in Büchel stationierten US-Atomwaffen müssen abgezogen werden.
  • Die Bundesregierung muss den UN-Atomwaffen-Verbotsvertrag unterzeichnen.
  • Wir fordern die Beendigung aller Auslandseinsätze der Bundeswehr und ein Verbot aller Waffenexporte.
  • Wir wenden uns gegen Rassismus und Nationalismus, die immer auch der Kriegsvorbereitung dienen.

Veranstalter:
Münchner Friedensbündnis und Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus

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Antikriegstag 2020

So, 23/08/2020 - 16:48
Dienstag, 1. September 2020 um 17:00 Uhr, Stachus
mit Laura Meschede (Rede) Beatprotest und Tamara Banez (Songwriterin)
anschließend Demonstration zum Gewerkschaftshaus
18:00 Uhr DGB-Kundgebung mit Simone Burger (DGB Vorsitzende München) und Ingrid Greif (Betriebsrätin München Klinik)

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Antikriegstag 2020

So, 23/08/2020 - 16:44
Dienstag, 1. September 2020 um 17:00 Uhr, Stachus
mit Laura Meschede (Rede) Beatprotest und Tamara Banez (Songwriterin)
anschließend Demonstration zum Gewerkschaftshaus
18:00 Uhr DGB-Kundgebung mit Simone Burger (DGB Vorsitzende München) und Ingrid Greif (Betriebsrätin München Klinik)

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