


Ist die Straße von Hormus wirklich gesperrt oder wird ein anderes Bild vermittelt? Der investigative Journalist und Menschenrechtsanwalt Dimitri Lascaris berichtet direkt von einem Zivilschiff aus der Meerenge und dokumentiert, was vor Ort tatsächlich geschieht. Dabei wird sichtbar: Trotz des Krieges passieren weiterhin zahlreiche Öltanker und Frachtschiffe die Route, die für einen erheblichen Teil des […]
Der Beitrag BERICHT aus der Straße von Hormus erschien zuerst auf acTVism.
Zensur im Iran – oder ein verzerrtes Bild aus der Ferne? Während öffentlich-rechtliche Medien aus der Ferne berichten, reist der investigative Journalist und Menschenrechtsanwalt Dimitri Lascaris direkt ins Kriegsgebiet und macht eine andere Erfahrung vor Ort. In diesem Bericht reagiert er auf die Behauptung, unabhängige Berichterstattung aus dem Iran sei nicht möglich, und zeigt, was […]
Der Beitrag AUS IRAN: Zensur im Iran? Reaktion auf deutsche Medien erschien zuerst auf acTVism.
Israelische Luftangriffe haben ein Dorf nahe Shiraz im Iran über Nacht mit Minen übersät – viele davon sind noch immer aktiv und können jederzeit explodieren. In Jamal Abad berichten Bewohner von tödlichen Explosionen, verstümmelten Körpern und einer Gefahr, die selbst durch Bewegung oder Mobiltelefone ausgelöst werden kann. Als der investigative Journalist Dimitri Lascaris das Dorf […]
Der Beitrag BERICHT AUS IRAN: Israel wirft Minen auf Dorf – Tote und Verstümmelte erschien zuerst auf acTVism.
Ein israelischer Angriff traf das Gandhi-Krankenhaus in Teheran und beschädigte eine zentrale medizinische Einrichtung schwer. Als der investigative Journalist und Menschenrechtsanwalt Dimitri Lascaris die Überreste besucht, spricht er mit Verantwortlichen des Krankenhauses über das Ausmaß der Zerstörung, die schwierige Verlegung von Patienten und die Folgen für die medizinische Versorgung. Der Bericht zeigt, was vor Ort […]
Der Beitrag AUS IRAN: Israelischer Angriff auf das Gandhi-Krankenhaus erschien zuerst auf acTVism.
Am 10. März zerstörten US-israelische Luftangriffe ein Wohnviertel rund um den Resalat-Platz im Osten Teherans. Nach offiziellen Angaben wurden dabei mindestens 40 Menschen getötet. Am 22. März besuchte der investigative Journalist und Menschenrechtsanwalt Dimitri Lascaris die Ruinen und sprach mit Überlebenden, die in dieser Nacht alles verloren haben – ihr Zuhause, ihre Existenz, ihre Nachbarn. […]
Der Beitrag „Trump und Netanjahu lügen“ – Opfer berichten aus Teheran erschien zuerst auf acTVism.
In diesem Interview spricht der mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Journalist Chris Hedges mit dem Journalisten, Autor und Bestseller Max Blumenthal über die Frage, wie Donald Trump in einen Krieg mit dem Iran gedrängt wurde. Blumenthal beschreibt eine langfristige Einflusskampagne, in der politischer Druck, Spendernetzwerke und Geheimdienstnarrative zusammenwirkten, um Angst und Eskalation zu erzeugen. Das Gespräch […]
Der Beitrag Wie Israel Trump in den Krieg trieb | Max Blumenthal erschien zuerst auf acTVism.
Mehr als 80.000 zivile Einrichtungen, darunter Krankenhäuser, Schulen und Notfallzentren, wurden laut Rotem Halbmond im Iran angegriffen. Am 22. März besuchte der investigative Journalist und Menschenrechtsanwalt Dimitri Lascaris den Hauptsitz des Roten Halbmonds in Teheran und sprach mit der Untergeneralsekretärin Razieh Alishavandi über das Ausmaß der Angriffe und die humanitäre Lage im Land. Der Bericht […]
Der Beitrag AUS IRAN: Roter Halbmond meldet Angriffe auf Krankenhäuser und Rettungskräfte erschien zuerst auf acTVism.
Am 1. März wurde ein Viertel rund um den Niloofar-Platz in Teheran von Explosionen erschüttert. Gebäude wurden schwer beschädigt, darunter eine Polizeistation, aber auch Cafés, Wohnungen und Geschäfte in unmittelbarer Nähe. Als der investigative Journalist und Menschenrechtsanwalt Dimitri Lascaris den Ort Wochen später besucht, zeigt sich ein Bild, das über das eigentliche Ziel hinausgeht. Beim […]
Der Beitrag AUS IRAN: Cafés, Schulen, Wohnungen – alles im Umkreis zerstört erschien zuerst auf acTVism.
In diesem Video berichtet der investigative Journalist und Menschenrechtsanwalt Dimitri Lascaris aus Teheran, Iran, vom Standort eines beschädigten Sportkomplexes und einer Fußballanlage, wo er die sichtbaren Zerstörungen dokumentiert und mit dem Leiter des Komplexes sowie Anwohnern über den Angriff und dessen Folgen spricht. Der Bericht befasst sich mit dem Zustand des Geländes, zahlreichen Raketenangriffen auf […]
Der Beitrag BERICHT AUS IRAN: US-israelische Angriffe zerstören Orte für Jugendliche erschien zuerst auf acTVism.
In diesem Bericht aus dem Iran dokumentiert der investigative Journalist und Menschenrechtsanwalt Dimitri Lascaris die Folgen der Angriffe in Täbris. Vor Ort spricht er mit Betroffenen, Rettungskräften und Angehörigen von Opfern und zeigt die Auswirkungen des Krieges auf das Leben von Zivilisten. Die Aufnahmen reichen von zerstörten Wohnhäusern bis zu persönlichen Schicksalen, die den Konflikt […]
Der Beitrag BERICHT AUS IRAN: Zerstörte Häuser, tote Kinder nach US-israelischen Angriffen erschien zuerst auf acTVism.
In seinem zweiten Bericht aus dem Iran schildert der investigative Journalist und Menschenrechtsanwalt Dimitri Lascaris seine Eindrücke aus Teheran, wo sich Zehntausende Menschen zum Eid al Fitr in der Mosalla Moschee versammeln, während im Land Krieg herrscht. Vor Ort zeigt sich eine Atmosphäre, die viele überraschen dürfte. Statt Angst dominieren Entschlossenheit, religiöser Glaube und eine […]
Der Beitrag BERICHT AUS IRAN: Mitten im Krieg – keine Angst in Teheran erschien zuerst auf acTVism.
In seinem ersten Bericht aus dem Iran während des laufenden Krieges schildert der Menschenrechtsanwalt und Journalist Dimitri Lascaris seine Eindrücke direkt vor Ort in Täbris — doch das, was er dort erlebt, passt nicht zu dem, was viele erwarten würden: keine sichtbaren Kampfhandlungen, keine Panik, sondern ein Alltag, der Fragen aufwirft. Wie kann das sein, […]
Der Beitrag BERICHT AUS IRAN: Die Realität im Krieg ist anders als gedacht erschien zuerst auf acTVism.
In diesem Video, das exklusiv auf Deutsch auf unserem Kanal veröffentlicht wird, untersucht der mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Journalist Glenn Greenwald zwei aktuelle Medienauftritte zum Iran-Krieg, bei denen auffällige Parallelen zu bekannten Mustern aus früheren Konflikten sichtbar werden: Argumente, Narrative und sogar vertraute Stimmen wirken überraschend ähnlich, während der Fokus bewusst auf den Aussagen selbst […]
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Im Wolfsburger Stammwerk vertreibt der Geruch von Unsicherheit das "Wir"-Gefühl der Mitarbeiter: Volkswagen will in Deutschland bis 2030 rund 50.000 Stellen streichen – etwa jeden sechsten Arbeitsplatz im Konzern. Offiziell soll das ohne betriebsbedingte Kündigungen geschehen, doch Betriebsrat und IG Metall sprechen von einem "Maxi-Sparplan" auf Kosten der Beschäftigten, während die Eigentümerfamilien – allen voran der Porsche-Piëch-Clan – längst neue Profitchancen in der Rüstungsindustrie sondieren.
Bilanz mit Folgen: 50.000 Jobs wenigerVolkswagen hat auf der Jahrespressekonferenz und im Geschäftsbericht bestätigt, dass im Konzern in Deutschland bis 2030 rund 50.000 Stellen wegfallen sollen. Etwa 35.000 davon entfallen auf die Kernmarke VW, weitere Tausende auf Audi, Porsche und die Software-Tochter Cariad. Der Abbau wird als "sozialverträglich" verkauft, weil er über Altersteilzeit und Abfindungen erfolgen soll, doch der Einschnitt ist historisch: In den deutschen Werken verliert damit etwa jeder sechste Beschäftigte seine Perspektive. Während die Belegschaft schrumpft, bleiben die millionenschweren Boni für Vorstandschef Oliver Blume und andere Topmanager weitgehend unangetastet. (1)
Der Nettogewinn von VW ist 2025 deutlich gefallen, auf rund 6,9 Milliarden Euro, doch der Umsatz blieb mit gut 320 Milliarden Euro nahezu stabil – von einer existenziellen Krise kann keine Rede sein. Über die letzten Jahre summierten sich die Profite auf mehrere Dutzend Milliarden Euro, aus denen zweistellige Milliardenbeträge an die Eigentümer, allen voran den Porsche-Piëch-Clan, geflossen sind. (2)
Maxi-Sparprogramm auf dem Rücken der BelegschaftenHinter den Zahlen steht ein Maxisparprogramm, das sich in nüchternen Kennziffern ausdrückt: Jährlich sollen rund 6 Milliarden Euro eingespart werden, insgesamt ist von bis zu 60 Milliarden Euro Kostenreduzierung die Rede. Offiziell laufen diese Maßnahmen unter eingeführten Programmen zur "Performance-Steigerung" und "Effizienzverbesserung" in allen Marken und Gesellschaften des Konzerns.
In der Praxis greifen unterschiedliche Hebel: Altersteilzeit, Vorruhestandsangebote, Abfindungsprogramme, Nichtverlängerung von Leiharbeit, das Auslaufen befristeter Verträge sowie interne Verlagerungen in andere Standorte oder Länder. Beschäftigte berichten von wachsender Arbeitsverdichtung, während Teams schrumpfen – ohne dass die öffentliche Kommunikation diese schleichende Form des Stellenabbaus offen benennt. (3)
Betriebsrat: Schutzschirme mit doppeltem BodenDer Gesamt- und Konzernbetriebsrat verweist auf den im Dezember 2024 ausgehandelten Kompromiss: bis Ende 2030 keine betriebsbedingten Kündigungen und keine Werksschließungen bei VW in Deutschland. Betriebsratschefin Daniela Cavallo bekräftigt diese Linie öffentlich und weist Berichte zurück, die von angeblichen Plänen zur Schließung ganzer Standorte sprechen. Doch diese Schutzschirme gelten vor allem für die Stammbeschäftigten mit unbefristeten Verträgen. Leiharbeiter, Beschäftigte bei Dienstleistern und befristet Angestellte sind weit weniger abgesichert und werden oft als "Puffer" genutzt. Zudem war der Kompromiss teuer: Die Belegschaft leistete über Verzicht auf Leistungen und Flexibilisierungen einen Beitrag in Milliardenhöhe, um dem Konzern Investitionsspielraum zu verschaffen – und sieht nun, dass trotzdem 50.000 Stellen abgebaut werden sollen. (4)
Die IG Metall pocht auf die Gültigkeit der vereinbarten Regelungen und betont, dass der Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen tariflich festgeschrieben ist. Gleichzeitig steht die Gewerkschaft unter Druck: Die Basis erwartet, dass Zusagen zum Beschäftigungsschutz auch in der Realität Bestand haben, während das Management immer neue Sparziele formuliert.
In den Werken wächst der Unmut, weil viele Beschäftigte bereits in früheren Runden auf Teile ihres Einkommens und ihrer Sicherheiten verzichtet haben, um Zukunftsprojekte zu ermöglichen. Nun erleben sie, dass diese Opfer nicht verhindern, sondern den Boden für einen noch größeren Personalabbau bereiten.
Die klassische Sozialpartnerschaft, in der Konflikte in geregelten Bahnen und mit einem gewissen Interessenausgleich verliefen, existiert zwar noch formal, ist aber angesichts der jüngsten Zuspitzungen im Verhältnis zwischen VW‑Konzern und IG Metall offenkundig vorbei. Wie selbst die IG Metall im Zusammenhang mit den von VW durchgesetzten Sparprogrammen und der Aufkündigung tariflicher Zusagen einräumt, sind zentrale Elemente dieses Modells faktisch außer Kraft gesetzt
Zölle, Porsche, China – die offizielle KrisenerzählungDie Konzernführung verweist auf ein Bündel externer Faktoren: US-Importzölle, die den Gewinn um Milliarden schmälern; die verfehlte Strategie bei der Tochter Porsche, deren Festhalten an Verbrenner-Luxusmodellen zu hohen Abschreibungen geführt hat; sowie den Einbruch des China-Geschäfts, wo VW beim Übergang zur Elektromobilität gegen neue Wettbewerber ins Hintertreffen geraten ist. Diese Faktoren sind real, verschleiern aber, dass es sich zugleich um das Ergebnis unternehmerischer und politischer Fehlentscheidungen handelt. Die Risiken der Zölle waren absehbar, der Kampf um eine Verlängerung der Verbrenner-Ära war eine bewusste Wette, die nun aufging – allerdings zu Lasten der Bilanz und damit der Beschäftigten. Statt dass die geschäftsführende Ebene Verantwortung übernimmt, wird der Preis in Form von Stellenabbau und Einschnitten bei den Belegschaften eingetrieben. (5)
Die Management-Etage agiert dabei zwangsläufig als "strategisches Zentrum des Kapitals", dem die Funktion zukommt, die Ausbeutungsrate zu sichern und die Profitabilität gegenüber den Eigentümern zu garantieren. Seine Entscheidungen – ob in der Modellpolitik, im Umgang mit Handelsrisiken oder in der Personalplanung – folgen nicht einer "betriebswirtschaftlichen Rationalität" im Allgemeinen, sondern der Logik der Kapitalverwertung. In diesem Rahmen ist das Management folglich gezwungen, auf Krisenerscheinungen mit der Intensivierung der Arbeitsausbeutung zu reagieren: durch Rationalisierung, Kostensenkung und Entlassungen.
Stimmen aus den Werken: Zwischen Stolz und AbstiegsangstIn den Werksstädten ist Volkswagen mehr als ein Arbeitgeber – der Konzern prägt Biografien, Familiengeschichten und ganze Regionen. Viele Beschäftigte verbinden mit VW einen Stolz auf industrielle Leistungsfähigkeit, aber auch ein Sicherheitsversprechen, das jetzt brüchig wird.
"Wir machen seit Jahren mit: Mehr Schichten, mehr Flexibilität, weniger Zuschläge. Und am Ende heißt es doch: Eure Jobs sind zu teuer." Eine VW-Kollegin
Das macht deutlich, dass es hier nicht um betriebswirtschaftliche Kennziffern geht, sondern um ein politisch-ökonomisches Verhältnis: Unter den Bedingungen kapitalistischer Konkurrenz wird die Belegschaft systematisch auf eine Variable der Profitrate reduziert. Eine Austeritäts-Politik aus dauernden Sparrunden, Personalabbau und Lohnstagnation zersetzt als Folge nicht zufällig das Vertrauen der Lohnabhängigen, sondern ist Ausdruck des Klassencharakters der Unternehmensstrategie. Die Belegschaften sollen in einen Zustand permanenter Unsicherheit versetzt werden, in dem die Drohung mit weiteren Kürzungen als Disziplinierungsinstrument wirkt und die Unterordnung unter die Profitlogik erzwingt. (6)
Porsche-Piëch-Clan: Krisenlösung RüstungsindustrieWährend die Beschäftigten um ihre Zukunft bangen, bleibt die Eigentümerseite bemerkenswert unsichtbar – öffentlich. Der Porsche-Piëch-Clan, der maßgeblichen Einfluss auf den Konzern hat und jedes Jahr enorme Dividenden kassiert, richtet den Blick längst auf neue, vermeintlich krisensichere Geschäftsfelder. Die Rüstungsindustrie spielt dabei eine zentrale Rolle. Historisch war der Name Porsche schon in der NS-Zeit mit Panzerentwicklung verknüpft, heute öffnen Aufrüstung und militärische "Mobilität" neue Märkte: militärische Spezialfahrzeuge, Logistikflotten, dual-use-Technologien und Kooperationen mit etablierten Rüstungskonzernen. In regionalen Standortkonzepten wird Rüstungsproduktion ausdrücklich als Option benannt und politisch positiv begleitet – ein deutliches Signal, wohin die Reise aus Sicht des Kapitals gehen könnte. (7)
Autoindustrie im Umbau – Profite nach oben, Lasten nach untenDie Entwicklung bei VW ist Teil einer Strukturkrise der deutschen Autoindustrie. Die Produktion ist seit Jahren rückläufig, Werke sind unterausgelastet, Zulieferer verlieren massiv Arbeitsplätze. Zugleich steigt die Produktivität, und der Übergang zu Elektroantrieben reduziert den Bedarf an klassischen mechanischen Komponenten deutlich.
Statt langfristiger Konversionsstrategien – etwa hin zu öffentlichem Verkehr, Bahn- und; oder anderen zivilen Zukunftsbranchen – dominiert ein Muster aus Arbeitsplatzabbau, Standortverlagerung in Länder mit niedrigeren Löhnen und wachsender Rüstungsorientierung. Für die Belegschaften bedeutet das: mehr Unsicherheit, mehr Druck, weniger Perspektive – während die Eigentümerseite ihre Investments in profitablere, auch militärische Bereiche verschiebt. (8)
Klassenstrategie statt betriebswirtschaftlicher SachzwangDer Umbau von Volkswagen ist keine alternativlose betriebswirtschaftliche Notmaßnahme, sondern eine politische Entscheidung mit Klassencharakter. Ein Konzern mit Milliardenrücklagen und starkem politischen Gewicht entscheidet sich dafür, die "Transformation" über Massenstellenabbau und den Einstieg in rüstungsnahe Geschäfte zu finanzieren – nicht über eine Umverteilung der Lasten nach oben oder über eine verbindliche Konversion zu gesellschaftlich sinnvoller, ziviler Produktion.
Damit stellt sich die grundsätzliche Aufgabe, Konzerne wie VW nicht den weitgehend ungebremsten Weg von Militarisierung und Abbau von Industriearbeitsplätzen bestimmen zu lassen, sondern eine gesellschaftliche Intervention durchzusetzen, die Beschäftigungssicherung, Umverteilung und friedliche Produktion zur verbindlichen Bedingung jeder künftigen Industriepolitik macht.
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Fußnoten
(1) https://www.volkswagen-group.com/de/geschaeftsbericht-und-ergebnisse-geschaeftsjahr-2025-20174
https://web.de/magazine/auto/volkswagen-konzern-ursachen-alarmierenden-gewinneinbruchs-41993334
(2) https://test.rtde.website/inland/272745-vw-streicht-50000-jobs-bis/
(5) Vgl. IG Metall bei VW: "Medienbericht über neues Sparprogramm und Werksschließungen – das sagt Daniela Cavallo", 16.2.2026; sowie die Kritik der IG Metall an der Aufkündigung des Zukunftstarifvertrags und der Sozialpartnerschaft bei VW.
Karl Marx: Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie. Erster Band. Buch I: Der Produktionsprozess des Kapitals (MEW 23), insbesondere Kap. 11 "Kooperation", zur spezifischen Form kapitalistischer Leitung und des Kommandos über die Arbeit.
(7) https://stephankrull.info/2026/03/07/volkswagen-betriebsratsvorsitzende-auf-abwegen/
https://stephankrull.info/2025/08/10/vw-werk-osnabrueck-vor-der-entscheidung-panzer-oder-kleinbus/