Seit bald zwei Jahren tobt in Jemen, dem ärmsten arabischen Land, Krieg.
Auch wenn dieser verheerende Konflikt keinen große Platz in den großen deutschen Nachrichtenportalen einnimmt, ist die Bundesregierung indirekt beteiligt. Seit Jahrzehnten beliefern deutsche Rüstungsunternehmen den aktuell größten Waffenimporteur Saudi Arabien und die Bundesregierung hält an ihren Verbündeten in Riad trotz seiner wachsenden Liste an Kriegsverbrechen fest. In ihren Vortrag wird Jacqueline Andres, Beirätin der Informationsstelle Militarisierung, auf historisch gewachsene Konfliktlinien in Jemen sowie auf die involvierten Akteure und ihre geopolitischen und wirtschaftlichen Interessenlagen eingehen.
Ein besonderer Fokus wird auch auf die zunächst unscheinbare jedoch bedeutende indirekte Beteiligung der Bundesregierung gerichtet, welche auch einen wichtigen Anknüpfungspunkt für die Friedensbewegung darstellt.
"Um die Organisatoren der Konferenz herum hat sich inzwischen ein Apparat gebildet, der zunehmend als außen- und militärpolitischer Think-Tank auftritt"
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"... Darüber hinaus fehle in der Bundesrepublik eine 'gesellschaftliche Unbefangenheit des Umgangs mit den Streitkräften'. ..."
Drewermann 2011: "Machen Sie um Himmels Willen so weiter. Denn Frau Dagdelen hat vollkommen Recht: Wir müssen hier so lange bleiben, bis die weg sind." Drewermann 2017: "Wir werden solange hier sein, bis die da verschwinden und noch ein bisschen länger, damit sie niemals wieder kommen."